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Übersicht Freigegenstände (Oberstufe)
Allgemeiner Teil des Lehrplans
Bildungs- und Lehraufgabe: Der Unterricht hat Sicherheit im richtigen Sprechen, Lesen und Schreiben der slowenischen Schriftsprache zum Ziel. Dem dient auch die Kenntnis der Grundzüge der slowenischen Sprachlehre. Der Schüler soll die Fähigkeit erwerben, Gelesenes, Gehörtes und Erlebtes mündlich und schriftlich in einfacher Sprache richtig wiederzugeben. Die Freude an guten Büchern soll geweckt und der Schüler zum slowenischen Schrifttum hingeführt werden. Lehrstoff: 3.bis 8.Klasse (in vier aufeinanderfolgenden Klassen): Wie für den Pflichtgegenstand Zweite lebende Fremdsprache; hinsichtlich der Schularbeiten jedoch wie für den Freigegenstand Lebende Fremdsprache. Wird die Fremdsprache in einem Mehrklassenkurs geführt, so ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern. Didaktische Grundsätze: Grundsätzlich sollen Lehrer und Schüler im Unterricht die slowenische Sprache von Anfang an soweit wie möglich verwenden. Der Unterricht hat nur in der Schriftsprache zu erfolgen, wobei aber auf Ähnlichkeiten im Dialekt hingewiesen werden kann. Unterschiedliche Vorkenntnisse der Schüler sind entsprechend zu berücksichtigen. A u s s p r a c h e Die Sprecherziehung ist insbesondere in den ersten beiden Klassen ein vordringliches Anliegen des Sprachunterrichtes, um die Aussprache der Schüler von den mundartlichen Einflüssen zu reinigen. Die Schüler sollen die Besonderheiten der slowenischen Lautlehre erkennen und dabei die dem Deutschen fremden Laute besonders berücksichtigen (Halbvokal, l-Laut in verschiedener Position, stimmhafte und stimmlose Verschluß- und Reibelaute, silbenbildendes r, palatalisierte Laute lj und nj). S c h r e i b u n g Die Grundlagen für die Rechtschreibung im Slowenischen sind nur allmählich zu erarbeiten. Die Abweichungen gegenüber der deutschen Rechtschreibung sind entsprechend hervorzuheben. G e s p r ä c h s - u n d L e s e s t o f f Beim Lesen ist stets auf sinnvollen Ausdruck zu achten. Als Lesestoff eignen sich vor allem kürzere Lesestücke mit möglichst abgeschlossener Handlung. Abhandlungen über Sachgebiete können zur Übung und Erweiterung des Wortschatzes ausgenützt werden. Kurze Proben aus den Werken slowenischer Klassiker bieten Gelegenheit, vor allem auf Schönheit der Sprache und Wortreichtum hinzuweisen. W o r t s c h a t z - u n d S p r e c h ü b u n g e n Die Erweiterung des Wortschatzes soll nicht aufdringlich vorgenommen werden. Passende Lesestücke sind zur Erweiterung des Wortschatzes einzelner Sachgebiete auszunützen; in Verbindung mit Wortschatzübungen soll auch der Sinn für Wortfamilien und das Verständnis für Bildungssilben geweckt werden. S p r a c h l e h r e Fragen der Sprachlehre bilden einen wichtigen Teil jeder Unterrichtseinheit, sollen aber möglichst nur im Anschluß an ein Lesestück behandelt werden. Besonderes Augenmerk ist auf die auffallenden gemeinsamen Merkmale aller slawischen Sprachen zu lenken. S c h r i f t l i c h e A r b e i t e n Anfangs sind regelmäßig kurze Abschreibübungen zu geben, die dann durch Bilden von Sätzen sowie durch Stellen und Beantworten von Fragen fortgesetzt werden. Später ist der sprachliche Ausdruck durch schriftliches Arbeiten in Form von Nacherzählungen, Berichten, Inhaltsangaben größerer Stücke und durch Aufsätze weiter zu üben. Schularbeiten müssen sich auf vorhergehende mündliche und schriftliche Übungen stützen.
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