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Übersicht Oberstufe
Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache (vertiefend)
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Englisch als ZWEITE lebende Fremdsprache |
Allgemeiner Teil des Lehrplans
Bildungs- und Lehraufgabe:
Dem Englischunterricht ist ein vierfaches Ziel gesetzt, das sowohl
fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthält:
- die Beherrschung der Fremdsprache als Kommunikationsmittel, welche
die Fertigkeiten
des Hörverstehens,
des Sprechens,
des Leseverstehens und
des schriftlichen Ausdruckes
umfaßt und auf der das Hauptgewicht zu liegen hat;
- die Erweiterung des Erfahrungshorizontes durch das Kennenlernen der
englischsprachigen Länder und durch die Auseinandersetzung mit
ihrer Kultur, insbesondere im Spiegel der Literatur;
- die Einsicht in Struktur und Wesenszüge der englischen Sprache
sowie in das Funktionieren der Sprache als Mittel der
Kommunikation;
- die Persönlichkeitsbildung (siehe Allgemeines Bildungsziel),
insbesondere im Sinne
der Entfaltung des Wertbewußtseins,
der Bereitschaft zu sozialer Verantwortung, Kommunikation und
Kooperation,
der Erlebnisfähigkeit,
der Kreativität sowie
der Aneignung von Arbeitsweisen, die zu weiterem Studium befähigen.
Lehrstoff:
5. Klasse (3 Wochenstunden,
am Oberstufenrealgymnasium 4 Wochenstunden):
1. Thematische Bereiche:
Bei der Behandlung der nachstehend angeführten thematischen
Bereiche soll die Sachinformation stets im Zusammenhang mit dem
jeweiligen Lese-, Gesprächs- und Hörstoff stehen.
Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind nach
Möglichkeit herzustellen.
Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt
voneinander zu behandeln; auch können die Intensität ihrer Behandlung
und die Schwerpunktsetzung je nach Klasse und Gegebenheit variieren.
Die bei einzelnen Themenkreisen angegebenen Beispiele sollen
Reflexionsebene und Anforderungsniveau verdeutlichen.
- Ereignisse des Tages
- Angaben zur Person; körperliche Eigenschaften, Charakter,
Temperament, Stimmung, Vorlieben, Fähigkeiten; Familienbeziehungen,
Familienfeste
- Der Mensch und seine unmittelbare Umwelt: zB Tagesablauf, Alltag;
Arten des Wohnens; Stadt - Land, Gebäude, Siedlungsformen,
Örtlichkeiten, Landschaft
- Der einzelne und die Gemeinschaft: zB formelle und informelle
Gruppen (Schulklasse, Jugendgruppe, Team, Klub)
- Schulen und Schulalltag in Österreich, Großbritannien und den USA
- Geschäfts- und Wirtschaftsleben: Kaufen und Verkaufen (praktische
Dialoge)
- Berufswelt: verschiedene Berufe, Berufsgruppen
- Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Hobbies der Schüler: zB
kulturelle und sportliche Veranstaltungen; Ferien und Urlaub
- Transportmittel; Verkehrsregeln, Verhalten im Verkehr
- Gesundheit: zB Hygiene und Körperpflege, Eßgewohnheiten
- Religion im Alltag
2. Ausdrucksmittel:
(Wortschatz - Denkkategorien - Sprachfunktionen -
Grammatikalisch-strukturelle Kategorien)
Wortschatz: siehe Thematische Bereiche.
Denkkategorien und Sprachfunktionen:
Die Denkkategorien und Sprachfunktionen bleiben in den Klassen 5
bis 8 ihrer Natur gemäß grundsätzlich gleich. Ausdifferenzierungen
und Lernfortschritt ergeben sich durch die Lehrplanangaben zu den
- thematischen Bereichen
- grammatikalisch/strukturellen Kategorien
- sowie den mündlichen und schriftlichen Übungsformen,
und zwar in Hinblick auf:
- Komplexität und Abstraktionsgrad der Themen (siehe: thematische
Bereiche)
- Nuancierung der Redeabsicht und des Gefühlsausdrucks (siehe:
mündliche und schriftliche Übungsformen)
- Länge und Komplexität der Gedankenfolgen, die verstanden bzw.
ausgedrückt werden sollen (siehe: thematische Bereiche, mündliche
und schriftliche Übungsformen und grammatikalisch/strukturelle
Kategorien)
- Spontanität und Geläufigkeit im Verstehen (listening/reading
comprehension) sowie im sprachlichen Ausdruck (siehe: mündliche und
schriftliche Übungsformen)
Denkkategorien
In Betracht kommt sprachliches Material zum Ausdruck von
- Existenz: Sein, Scheinen, Gleichbleiben, Verändern, Möglichkeit,
Unmöglichkeit
- Raum: Dimensionen, Ort, Bewegung/Richtung
- Zeit: Zeitpunkt (einmalig, wiederholt; bestimmt, unbestimmt),
Zeitdauer (dauernd, zeitlich begrenzt, von früher bis
jetzt/damals); allgemeine Feststellung ohne konkreten Zeitbezug;
Zeitstufen und Zeitformen (time and tense)
- Quantifizierung: zählbar, nicht zählbar
- Qualifizierung: von Personen, Örtlichkeiten, Dingen, Zuständen,
Vorgängen und Handlungen
- logischen Beziehungen: Verbindung, Trennung; Ursache, Wirkung,
Grund, Zweck, Bedingung
- bestimmter und unbestimmter Bedeutung; spezifischer/konkreter und
Gattungsbezeichnung
- einschränkender und nichteinschränkender Bedeutung.
Sprachfunktionen
Die Sprachfunktionen betreffen folgende Bereiche:
Informationen
- Informationen erfragen/geben
- Sachverhalte darlegen; erzählen, berichten; beschreiben
- erläutern, detaillieren, aufzählen; mit Beispielen belegen
- Informationen ergänzen/berichtigen/widerlegen/bestätigen
- nach der Richtigkeit/Verläßlichkeit fragen
- Wissen/Nichtwissen bekunden
- erinnern, vergessen
- begründen
Haltungen (intellektuelle - emotionale - moralische)
Ausdrücken von
- Zustimmung, Vorbehalt, Ablehnung, Widerspruch
- Mutmaßung, Sicherheit, Überzeugung
- Wichtigkeit/Bedeutungslosigkeit
- Interesse, Neugierde, Desinteresse, Gleichgültigkeit
- Vorliebe, Abneigung, Entrüstung
- Freude, Begeisterung, Optimismus
- Zweifel, Pessimismus, Enttäuschung, Verärgerung
- Angst, Kummer, Sorge, Trauer
- Erleichterung, Beruhigung, Versicherung, Befriedigung,
Zufriedenheit
- Vertrauen, Mißtrauen, Reserviertheit
- Ungeduld, Erwartung, Hoffnung
- Überraschung, Verwunderung
Handlungssteuerung und Willensäußerung
- Verhalten steuern durch Wünsche, Bitten, Befehle, Aufträge,
Aufforderungen, Warnungen, Drohungen
- Vorschläge machen, Ratschläge erteilen bzw. erbitten
- Hilfe erbitten/anbieten/verweigern
- zur Entscheidung auffordern, entscheiden, beschließen
- ermutigen, überreden, überzeugen
- sich beschweren, protestieren
- Bereitschaft bzw. Weigerung ausdrücken
- Erlaubnis erteilen/verweigern/erbitten; Verbot
- Ausdruck von/Frage nach Absichten
- fragen, ob jemand etwas tun will/zu tun bereit ist
- versprechen, zusagen
Sozialbezüge
- grüßen, begrüßen, grüßen lassen
- Anrede (auch in Briefen)
- sich/jemanden vorstellen
- nach dem Befinden fragen; über das Befinden Auskunft geben
- Aufmerksamkeit erlangen
- bitten, danken
- gratulieren, Glück wünschen - dafür danken
- einladen, akzeptieren, ablehnen
- sich entschuldigen, darauf antworten
- Mitleid zeigen, Bedauern ausdrücken
- sich verabschieden
Gesprächsverlauf
- ein Gespräch eröffnen, wieder aufnehmen, weiterführen, zum Abschluß
bringen
- bitten, etwas zu wiederholen/zu erläutern; sich vergewissern
- Aufmerksamkeit/Interesse bekunden
- ablenken, besonders betonen, beharren
- Pausenfüller; Floskeln verwenden, um Zeit zum Überlegen zu gewinnen
- das Thema wechseln
Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)
Die folgenden Schwerpunkte sind nach Bedarf im Sinne der
didaktischen Grundsätze in die laufende Unterrichtsarbeit zu
integrieren:
beim Nomen (Substantiv)
- Möglichkeiten, Geschlecht auszudrücken (waitress, girl-friend)
- countables - uncountables (advice, information)
- Gebrauch des Artikels (auch im Vergleich mit dem Deutschen) vor
allem bei abstrakten Begriffen (such is life - the life they lead)
und in bestimmten Redewendungen (to lose interest; with the help
of)
beim Pronomen
- Gebrauch unbestimmter Pronomen, auch in Hinblick auf generellen und
speziellen Sinnzusammenhang (all people must die - all the people
present, all of the people in . . . ; some - any; every - each;
most; every - any)
beim Verb
- progressive und non-progressive aspect (I've been using your soap
all the time; I've used it all up.)
- Verba, die üblicherweise nicht in der Verlaufsform verwendet werden
(I want, we believe . . .)
- perfective und non-perfective aspect (I've decided to . . . ; I
made this decision as soon as . . .) besonders in Verbindung mit
,,for/since'' (I waited for an hour vs. I've now been waiting for
half an hour. I have not heard from him since he left). Zeitstufe
und Zeitform (time and tense)
- Ausdruck von Zukünftigkeit (etwa Absicht, Versprechen: I'm going to
take the next train. I'll give you a hand)
- Verwendung gebräuchlicher Konstruktionen mit Gerund und Participle
- Phrasal verbs und prepositional verbs - Erweiterung des Bestandes
- Hilfsverben: Wiederholung und Zusammenfassung der Hilfsverben,
einschließlich der Umschreibungen (zB ,,have to'' für ,,must'').
Das Schwergewicht soll auf ihrer kommunikativen Anwendung liegen
(zB Zustimmung, Widerspruch, Möglichkeit)
bei Adjektiv und Adverb
- Wiederholung und Zusammenfassung der Vergleichsformen (Steigerung)
des Adjektivs und des Adverbs; Nominalisierung (Substantivierung)
der gebräuchlichsten Adjektiva (the young, the poor . . .)
- die qualifizierende Funktion des Adverbs (well
-dressed, highly intelligent, extremely boring).
bei den Präpositionen
- Gebrauch von Präpositionen, insbesondere solcher, die auf Grund der
muttersprachlichen Interferenz Schwierigkeiten bereiten (in - at;
by - with; from - of - by)
- Endstellung von Präpositionen in Frage- und Relativsatz (What are
you looking at? . . . the book I have been looking for)
bei der Syntax
- Satzbaumuster: Auf der Grundlage der von der Unterstufe her
bekannten grundlegenden Satzbaumuster schrittweise Erweiterung des
syntaktischen Repertoires: Ausbau der einzelnen Satzglieder durch
Wörter, Wortgruppen, Partizip- und Infinitivgruppen sowie
Gliedsätze (the man over there; the woman in the silk dress; the
woman wearing the silk dress; a town situated in the south of
England; the town where I was born)
- Satzarten:
Problemfälle der Verneinung (not either, not yet; must not - need
not/did not have to; a long way from - not far; a lot of - not
much/many).
Indirekte Ausdrucksweise in Situationen, in denen der
Zeitengebrauch eindeutig ist (I wondered whether I would be able
to; she felt that she had done enough for him)
- Wortfolge:
Stellung der Adverbia im Satz; Abfolge mehrerer adverbieller
Bestimmungen;
besondere Stellung des Objekts (to have one's hair cut; he bought
his daughter a dress, he bought a dress for his daughter)
- Satzverknüpfungen:
Wiederholung, Zusammenfassung und Erweiterung der Möglichkeiten zur
Verknüpfung von Satzteilen und Sätzen durch beiordnende und
unterordnende Konjunktionen.
Die häufigsten Adverbien zur Satzverbindung.
3. Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen:
Für die 5. Klasse eignen sich insbesondere
im Bereich des Hörens:
- regelmäßig Hörübungen wie in der Unterstufe, jedoch mit
gesteigerten Anforderungen
- note-taking, gegebenenfalls auch unter Anleitung
im Bereich des Sprechens:
- regelmäßig Gespräche, die an aktuelle Anlässe innerhalb und
außerhalb der Klasse anknüpfen;
- Artikulations- und Intonationsübungen
- Übungen zur Sprechflüssigkeit (fluency drills) und zur
Sprachrichtigkeit
- Einüben des sach- und situationsgerechten sprachlichen Reagierens,
Klassengespräch, Partnerarbeit und Rollenspiel
- Wiedergabe von und Auseinandersetzung mit Gehörtem und Gelesenem
(Nacherzählung, Zusammenfassung, Stellungnahme)
im Bereich des Lesens:
- fallweise Übungen im lauten Lesen (nach inhaltlicher und
sprachlicher Vorbereitung: Beachten der Artikulation und
Intonation; Sinneinheiten)
- Übungen im stillen Lesen und Entwickeln von Lesestrategien für die
anschließende Auswertung (zB Erfassen des Zusammenhangs, Festhalten
der sinntragenden Wörter); Lesen mindestens einer kürzeren
Ganzschrift (vorwiegend extensiv)
im Bereich des Schreibens:
- schriftliche Wiedergabe von und schriftliche Auseinandersetzung mit
Gehörtem und Gelesenem (Nacherzählung, Zusammenfassung,
Stellungnahme)
- inhaltliche Umformung durch Wechsel des Gesichtspunktes (aspect
modulation) und der Darstellungsform (zB Dialog, Brief)
- Bildgeschichten
- einfache Erlebnisberichte
- kurze Darstellung von Sachverhalten, Beschreibungen von Personen
und Örtlichkeiten
- einsprachige Wortschatzübungen
- gelegentlich schriftliche Fixierung von mündlich Geübtem (zB apt
reply); Übungen zur Festigung der Rechtschreibung sowie
grammatikalischer Formen und Strukturen (fallweise Kontrastierung
mit der Muttersprache).
Schriftliche Arbeiten:
Regelmäßig Schul- und Hausübungen
- zur Festigung von Kenntnissen und Fertigkeiten im Anschluß an die
Unterrichtsarbeit
- zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Unterricht
- zur Vorbereitung auf die Unterrichtsarbeit.
Schularbeiten.
6. Klasse (3 Wochenstunden):
1. Thematische Bereiche:
Bei der Behandlung der nachstehend angeführten thematischen
Bereiche soll die Sachinformation stets im Zusammenhang mit dem
jeweiligen Lese-, Gesprächs- und Hörstoff stehen.
Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind nach
Möglichkeit herzustellen.
Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt
voneinander zu behandeln; auch können die Intensität ihrer Behandlung
und die Schwerpunktsetzung je nach Klasse und Gegebenheiten
variieren. Die bei einzelnen Themenkreisen angegebenen Beispiele
sollen höhere Reflexionsebene und gesteigertes Anforderungsniveau
verdeutlichen.
- Ereignisse des Tages
- Der Mensch und seine Umwelt: zB Wohnen, Stadtplanung, Verkehr,
Verkehrsprobleme
- Der einzelne und die Gemeinschaft: zB Aufgabe und Bedeutung
öffentlicher und internationaler Organisationen, Aufgaben
humanitärer und karitativer Organisationen
- Geschäfts- und Wirtschaftsleben: zB einfache Briefe,
Bewerbungsschreiben, Ansuchen, Anzeigen
- Freizeit: zB typische Freizeitgestaltung, besonders in
Großbritannien und den USA
- Hörfunk- und Fernsehprogramme sowie Filme aus der Sicht der
Jugendlichen
- Gesundheit: zB Erhaltung der Gesundheit, richtige Ernährung,
Krankheit, Unfall, Krankenpflege
- Aus der Welt der Technik: zB Technik in Haushalt und Beruf,
einschließlich Gebrauchsanleitungen; Erfinder- und
Entdeckerschicksale
- Reisen: zB Fremdenverkehr und damit verbundene Berufe; Einholen und
Erteilen von Informationen über Land und Leute; Reisemöglichkeiten
- Erleben von Kunst und Kultur: zB Literatur, Theater, Film, Musik;
eigene Aktivitäten; aus dem Leben von Künstlern und
Kulturschaffenden
- Auseinandersetzung mit dem Leben im Spiegel literarischen
Schaffens.
2. Ausdrucksmittel:
Wortschatz (siehe thematische Bereiche)
Denkkategorien
Sprachfunktionen
Die Denkkategorien und die Sprachfunktionen bleiben in den Klassen
5 bis 8 ihrer Natur gemäß grundsätzlich gleich. Sie sind bei der
5. Klasse angeführt.
Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)
Die folgenden Schwerpunkte sind im Sinne der didaktischen
Grundsätze in die laufende Unterrichtsarbeit zu integrieren:
beim Nomen (Substantiv)
- Ersatzformen zur Vermeidung von Wortwiederholungen (zB better than
the one/ones we read last year, different from those in your
country)
beim Verb
- progressive und non-progressive aspect in den passiven Strukturen
(the house is being repaired)
- Zusammenfassung und Wiederholung der Möglichkeiten, Gegenwärtigkeit
(present time), Vergangenheit (past time), Zukünftigkeit (future
time) sowie Zeitbezüge auszudrücken (auch in der indirekten
Ausdrucksweise)
- besondere Fälle im Gebrauch des Passivs (he/she was awarded a
prize; she is said to be rich; they were/got married two years ago)
auch kontrastiv zum Ausdruck des deutschen unpersönlichen ,,man'';
passiver Infinitiv, passives Gerund (nowhere to be seen, I hate
being bothered)
bei Adjektiv und Adverb
- Verwendung englischer Verbalkonstruktionen als Äquivalent deutscher
Adverbialbestimmung (happen to - zufällig, used to - früher einmal,
might - möglicherweise)
bei den Präpositionen
- Gebrauch der Präpositionen, insbesondere der Fügungen mit Nomen
(Substantiv), Verb und Adjektiv, die dem Wortschatz der 6. Klasse
entsprechen (zB at ease, on sale, typical of)
bei der Syntax
- Satzbaumuster und Satzarten; auf der Grundlage der bekannten
Satzbaumuster Festigung und Erweiterung des syntaktischen
Repertoires besonders in folgenden Bereichen:
Befehlssätze und ihre verstärkte Form, auch zum Ausdruck anderer
Redeabsichten (zB: Do be quiet; do come in)
Konditionalsätze, insbesondere solche, die modal verbs zur
Bedeutungsdifferenzierung enthalten (zB If he comes, he
will/could/might help us)
Relativsätze, insbesondere die auf ganze Satzinhalte bezogenen (zB:
. . . , which annoyed me; . . . and, what is worse, . . .)
- Wortfolge:
Beweglichkeit von adverbiellen Bestimmungen und der daraus
resultierende Bedeutungsunterschied (He played his part
naturally . . . . Naturally, he played the part of King Lear)
- Satzverknüpfung:
Ausdruck von komplexeren Beziehungen wie Gegensatz, Einschränkung,
Folgerung (zB whereas, in spite of, consequently)
Synonyme Verknüpfungsmöglichkeiten (zB although - yet -
He may . . . , but).
3. Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen:
Für die 6. Klasse eignen sich insbesondere:
im Bereich des Hörens und Hörverstehens:
- regelmäßig Hörübungen wie in der 5. Klasse, jedoch anhand von
Texten, die thematisch und sprachlich den Lehrplanforderungen der
6. Klasse entsprechen
- note-taking
im Bereich des Sprechens:
- regelmäßig Gespräche, die an aktuelle Anlässe innerhalb und
außerhalb der Klasse anknüpfen
- Übungen zu flüssigem Sprechen längerer Einheiten, sprachlich und
inhaltlich vorbereitet
- Konversation (Klassengespräch, Partnerarbeit)
- Kurzreferate
- Üben des sprachlichen Reagierens unter Anwendung verschiedener
Ausdrucksmöglichkeiten
im Bereich des Lesens:
- Lesen von literarischen Ganzschriften, vorwiegend in häuslicher
Arbeit (zB short stories, one -act plays), mit Auswertung als
Schulübung
- Einlesen in nicht-fiktionale Texte verschiedener Art (Artikel aus
Zeitungen und Zeitschriften; Broschüren)
- schrittweiser Aufbau einer persönlichen Leseliste
im Bereich des Schreibens:
- Fortführung der schriftlichen Übungen (siehe 5. Klasse), jedoch mit
gesteigerten Anforderungen in sprachlicher und gedanklicher
Hinsicht
- Abfassen längerer Texte und nach vorbereitenden Übungen
insbesondere:
Sammeln von Aussagen zu einem gegebenen Thema, Ordnen und
Gliedern von Gedanken über ein in der Schule behandeltes Thema
note-taking
paragraph writing
Gliederung von Texten, einfache Textanalysen
gelegentlich schriftliche Fixierung von mündlich erarbeiteten
sprachlichen Mitteln (Wortschatz und Strukturen)
- Übungen zur Festigung des Wort- und Fügungsbestandes und zum
Bewußtmachen von Unterschieden zwischen deutschem und englischem
Sprachgebrauch, fallweise auch durch Übersetzen (kontrastives
Verfahren)
Schriftliche Arbeiten:
Regelmäßig Schul- und Hausübungen
- zur Festigung von Kenntnissen und Fertigkeiten im Anschluß an die
Unterrichtsarbeit
- zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Unterricht
- zur Förderung des autonomen und kreativen Arbeitens
- zur Vorbereitung auf die Unterrichtsarbeit
Schularbeiten.
Bei freien Aufgabenstellungen kann die Benützung des Wörterbuchs
gestattet werden.
7. und 8. Klasse (je 3 Wochenstunden):
1. Thematische Bereiche:
Bei der Behandlung der nachstehend angeführten thematischen
Bereiche soll die Sachinformation stets im Zusammenhang mit dem
jeweiligen Lese-, Gesprächs- und Hörstoff stehen.
Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind nach
Möglichkeit herzustellen.
Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt
voneinander zu behandeln; auch können die Intensität ihrer Behandlung
und die Schwerpunktsetzung je nach Klasse und Gegebenheiten
variieren, jedenfalls aber mit Steigerung der Ansprüche. Wenn
angezeigt, soll die historische Entwicklung berücksichtigt werden.
Die bei einzelnen Themenkreisen angegebenen Beispiele sollen
Reflexionsebene und Anforderungsniveau verdeutlichen.
- Ereignisse des Tages: persönliches Erleben sowie aktuelle
politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und sportliche
Ereignisse und Entwicklungen
- Zwischenmenschliche Beziehungen: zB im privaten Bereich,
Werthaltungen; Rolle der Familie, Generationsprobleme;
zwischenmenschliche Beziehungen in unserer Zeit (Toleranz,
Kommunikationsfähigkeit, Isolation)
- Der einzelne und die Gesellschaft, die Entwicklung der Idee der
Menschenrechte und der Demokratie: zB Demokratie vs.
Totalitarismus, Individualismus vs. Kollektivismus; politische
Parteien in Großbritannien und den USA (einschließlich der
historischen Entwicklung); Interessengruppen und
Interessenvertretungen
- Der Mensch und seine Umwelt: zB Lebensformen in Stadt und Land und
ihre sozialen Aspekte; Urbanisierung und Stadtflucht; Umweltschutz
- Erziehung und Bildung, bildungspolitische Probleme: zB
Chancengleichheit, Leistung, Allgemeinbildung und Spezialisierung,
Weiterbildung
- Wissenschaft, Technik und Wirtschaft: zB Technik und industrielle
Produktion; technische und industrielle Revolution, soziale Folgen,
soziale Reformen (mit besonderer Berücksichtigung Großbritanniens
und der USA); neue Technologien; Fragen der Energie- und
Rohstoffsicherung, Chancen und Bedrohungen durch technischen
Fortschritt, Wirtschaftssysteme, Arbeitswelt, Werbung (Bedeutung,
Methoden)
- Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film: zB Analyse einer Zeitung
(Aufmachung, Schreibweise; historische Aspekte), Aufgaben der
Medien und ihre Verantwortung; Fragen der Objektivität
- Soziale Fragen unserer Zeit: zB der Sozialstaat, seine
Einrichtungen und seine Probleme; Stellung der Frau; Ernährungs-
und Bevölkerungsprobleme, mit besonderer Berücksichtigung der
Dritten Welt; Behinderte; Randgruppen; Konfliktbewältigung, auch in
internationaler Hinsicht
- Tourismus - Bedeutung und Auswirkungen: zB Umwelt; internationale
Verständigung; Bildung
- Kunst und Kultur: zB Kulturbegriff, Kulturverhalten (Konsum -
Kreativität; Kulturbetrieb)
- Literatur: ausgewählte Themen der 7. und 8. Klasse im Spiegel der
englischsprachigen Literatur der Gegenwart. Bedeutende epische,
dramatische und lyrische Werke der englischsprachigen Literatur
(auch in Ausschnitten) als Beispiele für das Schaffen verschiedener
Epochen. Entscheidende Beiträge der englischsprachigen Welt auf
verschiedenen Gebieten literarischen Schaffens (zB drama, short
story, detective story, science fiction, fantasy)
- Religiöse und weltanschauliche Fragen: zB die Kirchen in
anglo-amerikanischen Ländern: Staatskirche und Free Churches, Roman
Catholicism; Prägekraft des Puritanismus (Demokratieverständnis,
Leistungsbegriff). Probleme unserer Zeit (siehe die oa.
Themenbereiche)
- Historische Ereignisse im englischsprachigen Raum sowie von ihm
ausgehende Strömungen und Tendenzen, die die politische,
wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung in
der Welt entscheidend beeinflußt haben (Entwicklungslinien).
2. Ausdrucksmittel:
Wortschatz (siehe thematische Bereiche)
Denkkategorien
Sprachfunktionen
Die Denkkategorien und die Sprachfunktionen bleiben in den Klassen
5 bis 8 ihrer Natur gemäß grundsätzlich gleich. Sie sind bei der
5. Klasse angeführt.
Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)
Die folgenden Schwerpunkte sind im Sinne der didaktischen
Grundsätze in die laufende Unterrichtsarbeit zu integrieren:
beim Nomen (Substantiv)
- Einblick in die Wortbildungslehre (zB compounds: lazy-bones;
blends: smog), typische Vorsilben (zB abuse, distrust) und Endungen
(employer - employee) bzw. ihre Funktion
- besondere Fälle der Bildung und Verwendung von Singular- und
Pluralformen, einschließlich Aussprache und Schreibung (zB crises;
lookers-on; a ten-ton lorry, ten million people; information,
headquarters.
beim Verb
- Hinweis auf Besonderheiten der Verwendung von Tempus und Aspekt (He
said I am pretty - He said she was pretty. She is always
complaining about something or other)
- Infinitivkonstruktionen nach dem Muster: too high for me to reach;
the last to leave; we must wait for the paint to dry.
- Phrasal verbs mit dem Schwerpunkt auf idiomatischen Fügungen, deren
Bedeutung aus den Einzelelementen nicht mehr zu erschließen ist (to
make up for lost time)
bei den Präpositionen
- komplexere zusammengesetzte Präpositionen (zB on account of, on
behalf of, regardless of, with reference to, as to)
bei der Syntax
- Besonderheiten der Konditionalsätze: zB ,,should/would'' nach
,,if'' (if you will/would help me. If you should come across this
book, please . . .)
- Wortfolge: Hervorhebung durch besondere Wortfolge und
Einleitungssätze (zB Only then did I realize . . . It was on Monday
that . . . What I want to say is . . .)
- Textgrammatik: Anwendung von Konjunktionen, adverbiellen
Bestimmungen, Phrasen und Sätzen zur Entwicklung von komplexen
Gedanken und Gedankenfolgen zur sinnvollen Verknüpfung längerer
Redeeinheiten, dh.
Einleitung (zB to begin with, firstly)
Überleitung und logische Verknüpfung (zB moreover, furthermore,
what is more, by the way; however, consequently)
Zusammenfassung (zB finally, to sum up)
Differenzierung (zB or rather; one has to distinguish between)
Verstärkung (zB besides, anyway)
Illustration, Erläuterung, Kommentar (zB Let me give you an
example. That is to say . . . In other words, . . . Obviously . . .
Strangely enough . . .)
Wiederaufgreifen eines Gedankens, Querverweise (zB As I have
mentioned before, as to/as for)
3. Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen:
Im Bereich des Hörens:
- regelmäßig Hörübungen anhand von inhaltlich, sprachlich und
akustisch anspruchsvolleren Texten
- note-taking, wobei der Selbständigkeit der Schüler erhöhte
Bedeutung zukommt
- Erfassen der Redeabsicht auf Grund verschiedener Intonationsmuster
(Ermunterung, Aufforderung, Ironie usw.);
im Bereich des Sprechens:
- regelmäßige Gespräche, die an aktuelle Anlässe innerhalb und
außerhalb der Klasse anknüpfen
- Übungen zu flüssigem, idiomatisch und grammatikalisch richtigem
Sprechen längerer Einheiten: Übungen in einfacher freier Rede, Üben
des sprachlichen Reagierens (apt reply), auch unter Vorgabe
bestimmter Redeabsichten, Situationen und gegebenenfalls Rollen
- Diskussion
- Kurzreferat (ev. auch Koreferat)
- Interview
- Wiedergabe von Gehörtem und Gelesenem: detailliert (reproduction),
gegliedert zusammengefaßt (summary) und kommentierend
im Bereich des Lesens:
- weiteres Üben der Lesestrategien: rasches Erfassen des Wesentlichen
(,,skimming for gist'') gezieltes Lesen auf bestimmte Teilaspekte
hin (,,scanning for particular information'')
- Lesen von längeren Ganzschriften als Heimlektüre, nur
ausschnittweise in der Klasse
- Ausbau der persönlichen Leseliste
- Einlesen in Texte aus bestimmten Sachgebieten (zB Menschenrechte)
und Fachgebieten (zB Naturwissenschaften)
im Bereich des Schreibens:
- Fortsetzung der Übungen wie in den vorhergehenden Klassen, jedoch
mit gesteigerten Anforderungen in sprachlicher und gedanklicher
Hinsicht
- Abfassen von Briefen formeller und informeller Natur, von Dialogen
(Konversation; Argumentation; apt reply); Beschreibung und
Charakterisierung von Personen, Örtlichkeiten, Vorgängen
- Schreiben von Zusammenfassungen (summary/precis), von Protokollen
(auf Grund von note-taking)
- Abfassen von statements
- Verbindungen kürzerer Einheiten (paragraphs) zu längeren Texten
- Textanalyse und Textinterpretation
- Essay (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative)
- Fortsetzen der Übungen zur Festigung des Wort- und Fügungsbestandes
sowie zum Bewußtmachen von Unterschieden zwischen deutschem und
englischem Sprachgebrauch, fallweise auch durch Übersetzungen
(kontrastives Verfahren)
Schriftliche Arbeiten:
Regelmäßig Schul- und Hausübungen
- zur Festigung von Kenntnissen und Fertigkeiten im Anschluß an die
Unterrichtsarbeit
- zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Unterricht
- zur Förderung des autonomen und kreativen Arbeitens
- zur Vorbereitung auf die Unterrichtsarbeit.
Schularbeiten.
In der 7. und 8. Kurse ist bei freien Aufgabenstellungen die
Benützung des Wörterbuchs zu gestatten.
Didaktische Grundsätze:
Allgemeines
Die Unterrichtsarbeit auf der Oberstufe baut in allen Bereichen -
Phonetik und Intonation, Ausdrucksmittel (Wort- und Fügungsbestand,
Grammatik), Kulturkunde - auf den auf der Unterstufe erworbenen
Kenntnissen und Fertigkeiten auf. Diese sind daher durch ständiges
Üben und Wiederholen zu festigen und geläufig zu machen. Die
didaktischen Grundsätze der Unterstufe gelten sinngemäß für die
Oberstufe, es sei denn, es wird im Lehrplan der Oberstufe anderes
bestimmt.
Der geforderte Lernfortschritt auf der Oberstufe ist auf vier
Ebenen zu sehen:
- größere Sicherheit im Verstehen und Anwenden sprachlicher
Ausdrucksmittel;
- Bewältigung anspruchsvollerer Inhalte und komplexer kommunikativer
Situationen;
- differenzierter Ausdruck und bewußtere Sprachverwendung;
- umfassendes und vertieftes Kulturverständnis.
Im Unterricht sollen sich Lehrer und Schüler der Fremdsprache
bedienen. Dies gilt für alle Unterrichtsbelange mit Ausnahme der
Gebiete, auf denen die Gegenüberstellung mit der Muttersprache das
eigentliche Unterrichtsziel ist (siehe Abschnitt ,,Lehrstoff'' bei
den einzelnen Klassen).
Im Unterricht sind alle sich bietenden Möglichkeiten zu nützen, die
der Veranschaulichung und der Motivierung dienen. Dazu zählen:
- Einsatz von Bild- und Tonmaterial sowie Computern,
- Aktivierung der Schüler durch Heranziehen bei der Erarbeitung,
Partner- und Gruppenarbeit, Unterrichtsprojekte, zB
landeskundlicher Art,
- Privatlektüre,
- fremdsprachliche Filme und Theateraufführungen,
- gegebenenfalls Einsatz des Lerncomputers,
- Schülerkorrespondenz auf individueller wie auch auf kollektiver
Basis,
- Schüleraustausch,
- Heranziehen von native speakers (Assistenten, Austauschlehrern,
gegebenenfalls Gästen).
Schriftliche Übungen sind in geeigneter Form zu korrigieren.
Mündliche Hausübungen sind wichtig.
Zu den einzelnen Teilbereichen:
1. Schulung der vier Fertigkeiten:
Hörübungen, Sprechübungen, Lektüre und schriftliche Übungen können
nicht isoliert voneinander betrachtet werden, sondern sollen einander
in vielfältiger Weise bedingen und durchdringen.
Hören
Hörübungen haben als erstes und wichtigtes Ziel, die Schüler zu
befähigen, akustisch wahrgenommenes Englisch sofort und ohne Hilfe zu
verstehen.
Weiters haben Hörübungen die Aufgabe, im Zusammenwirken mit anderen
Arbeitsbereichen des Englischunterrichts
- sprachliche Fertigkeiten wie Sprechen und Schreiben zu verbessern,
- den Wortschatz und den Bestand an Strukturen zu erweitern und zu
festigen,
- zur Verbesserung von Aussprache und Intonation beizutragen,
- Sachinformation zu bringen,
- durch die Verarbeitung ihres Inhaltes im Unterricht auch
fächerübergreifende Bildungsziele erreichen zu helfen (siehe
Bildungs- und Lehraufgabe).
Die Schüler sollen daher im Rahmen des Englischunterrichts
möglichst regelmäßig Sprecher englischer Muttersprache hören; darüber
hinaus sind die Schüler anzuregen, englischsprachige
Rundfunksendungen zu hören. Auch auf andere Möglichkeiten (Filme,
Theateraufführungen, Vorträge in englischer Sprache) sollen sie
hingewiesen werden.
Im Laufe des Lehrganges sollte das verwendete Hörmaterial möglichst
variiert werden. Der Wechsel wird dabei in den letzten beiden
Lernjahren schneller und unvermittelter erfolgen können als in der 5.
und 6. Klasse.
Für die Differenzierung des Hörmaterials nach Art und Schwierigkeit
sind die Texte selbst sowie ihre akustische Gestalt zu
berücksichtigen. Bei schwierigen Hörtexten empfehlen sich einleitende
Verständnishilfen.
Bei der Textauswahl ist zu beachten:
- der Inhalt (konkret oder abstrakt; informierend erzählend,
darstellend, argumentativ, reflektierend; einfach oder komplex),
- die Textsorte (insbesondere: frei oder nach Manuskript gesprochen,
fiktional oder nicht-fiktional; monologisch oder dialogisch, auch
Gebrauchstexte),
- der Grad der Redundanz bzw. Stringenz (gerade beim Hören von
entscheidender Bedeutung!),
- die verwendete Lexis (einfacher Wortschatz oder viele schwierige,
seltene, für die Schüler neue Wörter),
- die verwendete Syntax (einfacher Satzbau mit überwiegender
Nebenordnung von Sätzen oder komplizierter Satzbau mit
überwiegender Über- und Unterordnung von Sätzen; elliptische
Sätze).
Bei der akustischen Gestalt ergeben sich Unterschiede, die wegen
der wünschenswerten Variation zu beachten sind, durch
- Sprecher (einer oder mehrere; Männer, Frauen, Kinder),
- Sprechtempo,
- Deutlichkeit in der Artikulation,
- regional bzw. sozial bedingte Färbungen.
Bei der Erarbeitung und Verarbeitung von Hörstoffen ist
hinsichtlich des Lernziels zu unterscheiden zwischen:
- Übungen im Erfassen des inhaltlich Wesentlichen, wie es auch in der
Praxis zumeist erforderlich ist (listening for gist),
- Übungen im Erfassen von bestimmten Einzelheiten, wie es für die
Praxis ebenfalls wichtig sein kann (listening for detail mit
gezielten Fragen zum Inhalt). Diese Übungen können auch in den
Dienst des weiteren Spracherwerbs gestellt werden (listening for
detail mit sprachlicher Auswertung durch: Nachsprechen, Diktat,
gezielte Aufgaben mit Blickrichtung auf sprachliche Erscheinungen),
- Erfassen des Textes auf den Ebenen des wörtlich Gesagten (literal
level), des damit Gemeinten (interpretative level), des
textübergreifenden Bezugs (applied level).
Hinsichtlich der Darbietungsweise ist zu unterscheiden zwischen
- durchgehendem Anhören und
- Anhören mit gezielter Unterbrechung (zB durch Bandstop).
Hörübungen sollen in vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben
verknüpft werden. Sie können damit für die Erreichung umfassender
Bildungs- und Lernziele - sprachlicher und außersprachlicher Art -
nutzbar gemacht werden. Die wichtigsten Möglichkeiten der Integration
in den übrigen Sprachunterricht sind:
in Verbindung mit Sprechen
- Nachsprechübungen (insbesondere zur Verbesserung der Intonation und
Förderung der Sprechflüssigkeit),
- Beantworten von Fragen zum Hörtext,
- Partnerarbeit im Anschluß an Fragen zum Text,
- Nacherzählungen, Zusammenfassung, gegebenenfalls Stellungnahmen zum
gehörten Text,
- Klassengespräch zu thematisch interessanten Aspekten des Textes;
in Verbindung mit Schreiben
- schlagwortartiges Festhalten des Gehörten (note-taking)
- Wiedergabe des Inhaltes
- Verfassen verschiedenartiger Texte im Anschluß an die mündliche
Verarbeitung.
Weitere Integrationsmöglichkeiten für Hörübungen sind
- die Verbindung mit Klassenlektüre und aktuellen Anlässen,
- Wortschatzübungen, insbesondere Paraphrasieren von Passagen
(restatement), Sammeln weiterer Ausdrücke im Anschluß an die
sprachliche Textauswertung (Wortfamilien, Wortfelder,
Kollokationen)
- Übungen zu bestimmten im Text auftretenden wichtigen Strukturen
(auch im Sinne von remedial teaching).
Es soll keineswegs versucht werden, von den angeführten
didaktischen Möglichkeiten in einer Unterrichtseinheit alles zu
berücksichtigen und zu verwerten. Umgekehrt ist jedoch jegliche
einseitige Behandlung von Hörtexten zu vermeiden und eine Integration
verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien anzustreben.
Sprechen
Ziel dieser Lehraufgabe ist der möglichst freie und sichere
Gebrauch der Sprache im Mündlichen. Dies bedeutet:
- die Beherrschung von Aussprache und Intonation in einer Weise, die
in Annäherung an die Sprache von native speakers problemfreie
Verständigung gewährleistet,
- die Fähigkeit, sich spontan und mit möglichst natürlicher
Sprechflüssigkeit zu äußern, Fragen zu erfassen und auf Äußerungen
anderer zu reagieren (fluency of speech, spontaneity of response),
- die Fähigkeit, sich sach- und situationsgerecht sowie entsprechend
der jeweiligen Redeabsicht auszudrücken.
Neben diesen sprachlichen Aspekten hat die Lehraufgabe Sprechen das
Ziel, soziale Verhaltensweisen zu üben: die Bereitschaft, sich offen
und den eigenen Überzeugungen entsprechend mitzuteilen, dem anderen
zuzuhören, auf Argumente einzugehen und zusammenzuarbeiten.
Dafür kommen insbesondere in Betracht:
- strukturierter Kurzdialog (conversation patterns),
- apt reply,
- mündliche Auskunftserteilung, mündliche Anweisungen,
- Telephongespräch, Verkaufsgespräch,
- Interview,
- andere Formen des Rollenspiels (zB acting out of scenes),
- Stellungnahme,
- Bericht,
- Diskussion (nach sprachlicher und sachlicher Vorbereitung),
- Diskussionsleitung.
Bei der Übung dieser Formen sind neben dem freien und richtigen
Gebrauch von Wortschatz und Strukturen folgende sprachliche
Gesichtspunkte zu beachten:
- jene Eigenheiten der englischen Aussprache und Intonation, die für
das Englische charakteristisch und für das Sinnverstehen wesentlich
sind (zB big - pig; thick - sick), und solche, die insbesondere
österreichischen Sprechern Schwierigkeiten bereiten,
- die Verwirklichung der Redeabsicht (Verwendung der gängigen Formeln
der Konversation, die Differenzierung der Äußerung nach dem Grad
der Höflichkeit, der Bestimmtheit uä.)
- der Einsatz logischer Partikel (links, connectives).
Für die Verfahrensweise im Unterricht gilt:
- Es soll möglichst viel gesprochen werden,
- es soll von möglichst vielen Schülern gesprochen werden,
- es soll über möglichst vieles gesprochen werden.
Das natürliche Ausdrucks- und Mitteilungsbedürfnis der Schüler soll
dabei genützt werden. Diese Motivation erfolgt durch Gesprächsthemen,
die die Schüler interessieren, und durch möglichst natürliche
Gesprächssituationen, die das Ausdrucksbedürfnis wecken.
Wichtige Hilfen sind Sprechimpulse wie:
- Fragen und Aufträge,
- kurze Anweisungen für Dialoge (language games, role-plays, cue
cards),
- Hör- und Lesetexte,
- provokante Äußerungen.
Folgende Arbeitsweisen und Sozialformen des Unterrichts tragen dazu
bei, daß jeder Schüler möglichst oft Gelegenheit zum Sprechen erhält:
- Partnerarbeit,
- Gruppenarbeit,
- Sammeln von kurzen Aussagen zu einem Thema, wobei viele Schüler an
die Reihe kommen sollen (verschiedene Formulierungen gleichen
Inhalts sollen dabei als nützliche Beiträge anerkannt werden),
- Referieren über die eigene Hausübung statt bloßen Vorlesens,
- Kurzreferate (max. 3 Minuten) und spontane Statements mit
anschließender Fragebeantwortung und Diskussion unter Beteiligung
der gesamten Klasse (eventuell mit note-taking).
Dem Lehrer kommt die Aufgabe zu, Modelle, Anhaltspunkte und Stützen
zu geben sowie das Unterrichtsgeschehen so zu gestalten, daß
Wortschatz, Fügungsbestand und kommunikative Kompetenz ständig
aktiviert und erweitert werden. Die angeführten Arbeitsweisen und
Übungsformen sollen variiert und auch in den Dienst anderer
Lehraufgaben gestellt werden. Ergebnisse sollen gelegentlich auch
schriftlich fixiert werden (zB Erarbeitung des betreffenden
Wortschatzes, Stoffsammlung und Gliederung als Vorbereitung
schriftlicher Darstellungsformen).
Hinsichtlich des Korrigierens von Fehlern beim Sprechen ist zu
beachten: Ausmaß und Zeitpunkt des Korrigierens sind so zu wählen,
daß die natürliche Sprechsituation möglichst wenig gestört wird.
Grobe Germanismen, phonetisch oder strukturell sinnstörende Fehler
sollen sofort richtiggestellt, aber im Augenblick nicht weiter
behandelt werden. Die Aufarbeitung dieser Fehler erfolgt in einer
anderen Unterrichtsphase. Häufig auftretende Fehler und Schwächen
sollen zum Anlaß für späteres remedial teaching genommen werden.
Jedenfalls gilt die pädagogische Forderung nach taktvollem und die
Schüler förderndem Vorgehen, das weniger den gemachten Fehler als
dessen Verbesserung in den Vordergrund stellt (zB Wiederholung der
Schüleraussage in verbesserter Form durch den Lehrer).
Lesen
Ziel des Lesens im Englischunterricht ist es, die Schüler zu
befähigen, englischsprachige Texte verschiedenster Art ohne Hilfe zu
verstehen. Auch soll die Freude am Lesen, insbesondere an der
Literatur (fictional und non-fictional) geweckt und gefördert werden.
Diesem Ziel soll der schrittweise Aufbau einer persönlichen Leseliste
dienen. Weiters hat das Lesen die Aufgabe,
- Sachinformation zu bieten,
- Ausgangspunkte für Zusammenfassungen und Stellungnahmen (mündlich
und schriftlich) zu bilden,
- Ausgangspunkte für Wortschatz-, Struktur- und (in den letzten
beiden Klassen) Stilübungen zu bilden,
- zu Gesprächen und Diskussionen anzuregen,
- der Übung von Aussprache, Intonation und Sprechflüssigkeit zu
dienen.
Für Klassen- und Privatlektüre sollen Texte verschiedener Art
herangezogen werden: fiktionale (Literatur) und nicht-fiktionale
(Sachtexte, Berichte, Zeitungsartikel usw.), einfachere und
anspruchsvollere literarische Werke. Wichtig für die Auswahl sind die
Gesichtspunkte
- des Schwierigkeitsgrades (einfacher oder anspruchsvoller
Wortschatz, dh. Anteil unbekannter/schwieriger/archaischer
Ausdrücke und Wendungen; einfache und komplizierte Syntax;
redundante oder stringente Darstellungsweise;
einfach-vordergründiger Inhalt in leicht überschaubarer Gliederung
oder vielschichtig-komplexe Thematik),
- der Altersgemäßheit in Thematik und Art der Darstellung (auch
Jugendliteratur),
- der Ergiebigkeit in Hinblick auf sprachliche und außersprachliche
Bildungs- und Lernziele.
Dementsprechend soll Lesen - analog zu ,,Hörübungen'' - in
vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben verknüpft werden. Die
Texte sollen vorwiegend der gepflegten Gegenwartssprache entstammen.
Hinsichtlich der didaktischen Verarbeitung ist zwischen zwei
Verfahrensweisen zu unterscheiden, dem intensiven und dem extensiven
Lesen.
Intensives Lesen bedeutet möglichst genaues Erfassen kürzerer Texte
in sprachlicher und inhaltlicher Hinsicht durch vielfältige
Verarbeitung. Die für intensives Lesen bestimmten Texte/Textstellen
sollen in sprachlicher Hinsicht leicht über den Kenntnisstand der
Schüler hinausgehen. Zu leichte Texte bringen keinen Fortschritt, zu
schwere schrecken ab. Beim intensiven Lesen soll insbesondere das
stille Lesen geübt werden. Vor allem in höheren Klassen soll stilles
Lesen auch mit zeitlicher Begrenzung geübt werden.
Beim intensiven Lesen ist die sprachliche Verarbeitung wesentlich.
Der Text oder eine Textstelle soll Ausgangspunkt für das Erfassen
sprachlicher Erscheinungen sowie für einfache Analysen Stellungnahmen
und Interpretationen sein. Gegebenenfalls wird eine schriftliche
Fixierung der Ergebnisse erforderlich sein. Damit wird nicht nur ein
genaueres Lesen erreicht, sondern der Text auch für andere
Lehraufgaben verwertet, und zwar in Hinblick auf
- Strukturen (zB Passivkonstruktionen für unpersönliche Darstellung),
- Wortschatz (zB alle Ausdrücke, die ein bestimmtes Gefühl
beschreiben; Wortfamilien, Wortschatz zu bestimmten Themenkreisen,
Fragen der Wortbildung),
- bestimmte Stilmittel (zB Ironie).
Die inhaltliche Verarbeitung kann erfolgen durch
- Nacherzählungen,
- Fragen und Antworten (referential, inferential, transferential),
auch in Partnerarbeit,
- Herausarbeiten des Kerngedankens,
- Zusammenfassungen,
- Stellungnahmen, Kommentare und Diskussionen,
- Stellungnahme in der Rolle einer der Personen des Textes oder einer
von der Thematik des Textes betroffenen fiktiven Person,
- Gestalten verschiedener sprachlicher Reaktionen auf eine im Text
vorkommende Äußerung (apt reply),
- Besprechen von kulturellen, historischen oder politischen
Gesichtspunkten und Herstellen von Zusammenhängen.
Die Übungen sollen das sprachliche Können und den Horizont der
Schüler erweitern, aber keine inhaltliche und sprachliche
Überforderung darstellen. Die verschiedenen
Verarbeitungsmöglichkeiten sollen variiert und kombiniert werden. Das
,,Ausschlachten'' eines Textes ist jedoch zu vermeiden.
Beim extensiven Lesen steht das Erfassen des inhaltlich
Wesentlichen und der Sinnzusammenhänge im Vordergrund.
Daher sind insbesondere anfangs Texte zu wählen, deren Verständnis
den Schülern keine besonderen Schwierigkeiten bereitet; sie sollen
jedenfalls merklich leichter sein als die für intensives Lesen
vorgesehenen. In weiterer Folge ist jedoch auch zur extensiven
Lektüre schwierigerer Texte hinzuführen.
Extensives Lesen von Texten soll die Freude am Lesen wecken und
fördern. Es ist jedoch zu bedenken, daß gerade extensives Lesen in
Heimlektüre von den Schülern größere Selbständigkeit verlangt.
Vorbereitende Hinweise bzw. Fragen zum Text können dabei eine
wertvolle Hilfe für die Schüler sein.
Die Verarbeitung kann erfolgen in Form von
- Kurzreferaten mit Fragebeantwortung (bei individueller Lektüre),
- kurzen schriftlichen Zusammenfassungen,
- Klassengesprächen (bei gemeinsamer Lektüre).
Intensives und extensives Lesen können miteinander kombiniert
werden. Dies ist vor allem bei längeren Ganztexten empfehlenswert.
Die Vielfalt von Verwertungsmöglichkeiten kann als Kriterium für
die Ergiebigkeit von Lesetexten gelten. Es soll andererseits jedoch
nicht versucht werden, in einer Unterrichtseinheit bzw. anhand eines
Textes alle Möglichkeiten zu realisieren. (Siehe auch den Abschnitt
über Literatur.)
Schreiben
Ziel dieser Lehraufgabe ist der sichere und freie Gebrauch der
Sprache im Schriftlichen. Das bedeutet die Fähigkeit,
- englische Wörter und Sätze korrekt niederzuschreiben,
- sich sachgerecht, situationsgerecht und entsprechend der
Mitteilungsabsicht auszudrücken,
- Gehörtes und Gelesenes sinngemäß festzuhalten (zB note-taking),
- wiederzugeben (zB summary), zu kommentieren sowie gegebenenfalls zu
analysieren und zu interpretieren,
- eigene Einfälle und Gedanken zu formulieren,
- auch längere und komplexere Gedankengänge zu entwickeln.
Wichtige Darstellungsformen sind:
- Information und Auskunftserteilung,
- Briefe (formell und informell),
- Erlebnisbericht,
- Protokoll,
- Kommentar und Interpretation,
- essay (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative).
Schriftliche Arbeiten sollen in der Regel mündlich vorbereitet
werden. Sie dürfen die Schüler in sachlicher und sprachlicher
Hinsicht nicht überfordern. Es ist besonders darauf zu achten, daß
keine Aufgaben zur schriftlichen Behandlung gestellt werden, durch
die die Schüler dazu verleitet oder gar gezwungen werden,
Gedankengänge niederzuschreiben, die über seine Ausdrucksfähigkeit in
der Fremdsprache hinausgehen. Die Schüler müssen üben, Gehörtes und
Gelesenes zu verwerten, es zu ordnen, neu zu kombinieren und unter im
Thema gestellten Aspekten zu sichten.
Der Kreativität der Schüler soll Spielraum gegeben werden. Die
Aufgabenstellung soll es den Schülern ermöglichen, ja sie geradezu
veranlassen, in englischer Sprache zu denken. Daher sollen
schriftliche Arbeiten in struktureller, lexikalischer und
thematischer Hinsicht vorbereitet sein. Die Unmittelbarkeit der
Vorbereitung soll jedoch im Verlauf der Oberstufe abnehmen. Die
Verwendung von ,,sprachlichen Fertigteilen'' (auswendig gelernten
Passagen) ist allmählich abzubauen.
Als Übungsformen kommen insbesondere in Betracht:
- Sammeln und Gruppieren von Einzelaussagen zu einer Situation, zu
einem Impuls, zu einem Thema,
- Erarbeiten und schriftliches Fixieren jener Ausdrücke und
Strukturen, die von der Situation, dem Impuls, dem Thema her zu
erwarten sind,
- Erarbeiten von conversational formulas, connective devices,
- Üben intentionsgerechten sprachlichen Reagierens (apt reply),
- note-taking,
- Gliederung eines vorgegebenen Textes,
- logisches Verknüpfen von Aussagen,
- paragraph writing,
- Ausarbeiten von Stichworten und Notitzen zu einem essay,
- grammatikalisch-strukturelle Übungen mit Schwerpunkt auf
remedial/revision exercices.
Den angeführten kürzeren Übungsformen kommt ebenso große Bedeutung
zu wie dem Aufsatz: Sie besitzen Eigenwert praktischer und
formalbildender Natur; sie dienen aber auch als notwendige Vorübung
zu komplexen Darstellungsformen (zB essay, Protokoll). Der Weg soll
überhaupt grundsätzlich von kleineren Formen zu größeren führen.
Hinweis zu Übersetzungsübungen:
Das Übersetzen soll gelegentlich schriftlich und mündlich geübt
werden. Zweck dieser sparsam einzusetzenden Übungen ist
- die Befähigung zur sinngemäßen Wiedergabe eines Inhalts
- das Bewußtmachen struktureller und idiomatischer Unterschiede
(kontrastives Verfahren).
Es sind verschiedene Möglichkeiten (wortgetreu, frei) zu
berücksichtigen. Wenn überhaupt, dürfen bei Leistungsfeststellungen
Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt nur einen
sehr kleinen Teil der Aufgabenstellung ausmachen. Übertragungen eines
zusammenhängenden deutschen Textes ins Englische dürfen bei
Leistungsfeststellungen nicht gefordert werden.
2. Ausdrucksmittel:
Wortschatz
Die Schüler sollen sich am Ende der Oberstufe einen Wortschatz
angeeignet haben, der ihnen ermöglicht,
- die englische Sprache im Alltag mündlich und schriftlich als
Verständigungsmittel zu benützen (aktiver Wortschatz),
- Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Belletristik, Dichtung,
Sachbücher sowie englische Hörfunk- und Fernsehsendungen zu
verstehen (passiver Wortschatz), mündlich und schriftlich
wiederzugeben und, soweit sie über Sachkenntnisse verfügen, dazu
Stellung zu nehmen,
- Gedanken und Erlebnisse mündlich und schriftlich in Übereinstimmung
mit der Situation und Redeabsicht darzulegen.
Darüber hinaus sollen die Schüler angeleitet werden,
- zu erkennen, welche Ausdrücke und Wendungen zum Verständnis eines
Textes wirklich notwendig sind,
- die Bedeutung solcher Ausdrücke und Wendungen aus dem Kontext zu
erschließen,
- die Bedeutung von Ausdrücken aus der Verwandtschaft mit der
Muttersprache und anderen den Schülern bekannten Sprachen zu
erschließen (vor ,,falschen Freunden'' - zB sensible/sensibel;
actual/aktuell - sind die Schüler zu warnen).
Auf Grund dieser Kenntnisse sollen die Schüler im Sinne der
Studierfähigkeit imstande sein, ihren Wortschatz selbständig zu
erweitern.
Zu diesem Zweck müssen sie im Unterricht auch gelernt haben,
einsprachige sowie zweisprachige Wörterbücher zu gebrauchen und
Lautschrift zu lesen.
Auswahlkriterien:
Die Auswahl der zu vermittelnden sprachlichen Ausdrucksmittel ist
vorzunehmen nach Wertigkeitskriterien, wie etwa: Häufigkeit
(frequency), Streuungsbreite oder Bandbreite des Vorkommens (range),
Fülle der Anwendungsmöglichkeiten (coverage) sowie Nützlichkeit und
Situationsgerechtheit (availability).
Die Entwicklung der Sprache in Hinblick auf die Neubildung bzw.
Neuverwendung von Ausdrücken ist zu berücksichtigen. Auf die
Problematik der Verwendung von regional bedingtem, modischem oder
noch nicht in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommenem Wortgut
sollen die Schüler allerdings hingewiesen werden.
Während der Erwerb des passiven Wortschatzes überwiegend im Wege
der freien und ungesteuerten Aufnahme und Gewöhnung erfolgt, sind für
die Aneignung und Beherrschung des aktiven Wortschatzes gezieltes
Erarbeiten und Üben erforderlich. Die Schüler sollen ein neues Wort
oder eine idiomatische Wendung in einem typischen Kontext
kennenlernen.
Die Bedeutung kann durch Synonyme, Antonyme, Hinweise auf
Zugehörigkeit zu Wortfamilien und Wortfeldern, durch Definitionen
oder Übersetzungen erschlossen werden. Besonderer Wert ist darauf zu
legen, daß in der Hauptsache collocations, Wortgruppen, idioms an die
Schüler herangetragen werden und nur selten Einzelwörter. Die
Festigung des aktiven Wortschatzes erfolgt dadurch, daß die Wörter in
immer neuen sprachlichen und situativen Zusammenhängen verwendet
werden, sodaß sie den Schülern schließlich zu freiem Gebrauch zur
Verfügung stehen.
Denkkategorien, Sprachfunktionen, Sprachlehre
Wer eine Fremdsprache hört, spricht, liest oder schreibt, tut dies
stets in einer ganz konkreten Situation und Umgebung, in einer ganz
bestimmten Rolle und Absicht mit ganz bestimmten Themen. Ein
Fremdsprachenunterricht, der sich im lexikalischen Bereich allein an
Themenkreisen (Sachgebieten) orientierte und im syntaktischen Bereich
bloß nach grammatikalischen Kategorien vorginge, würde wichtige
sprachliche Bedürfnisse des Lernenden nur unzureichend decken.
Besonders zu berücksichtigen sind daher:
- der sprachliche Ausdruck von Denkkategorien, zB Ausdruck von
Möglichkeit - Unmöglichkeit; Relationen; Ursache - Wirkung;
- die kommunikativen Funktionen der Sprache, wie das Aufsuchen und
Weitergeben von Informationen; das Herausfinden, Ausdrücken und
Darstellen intellektueller, emotionaler und moralischer Haltungen;
Handlungssteuerung; Willensäußerung; Sozialbezüge; die Gestaltung
des Gesprächsverlaufs.
Auf der Oberstufe hat die Arbeit mit der Sprachlehre vier Ziele:
- die Beseitigung vorhandener Schwächen (remedial work),
- die Festigung vorhandener Kenntnisse,
- die Erweiterung der Verständigungs- und Ausdrucksmöglichkeiten,
- die Einsicht in Struktur und Wesenszüge der englischen Sprache.
Der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten auf dem Gebiet der
Grammatik hat der Sicherstellung der Kommunikation zu dienen.
Grammatik ist von zwei Gesichtspunkten aus zu sehen, nämlich als
formales wie als funktionales System. Diese bedingen und ergänzen
einander:
- Als formales System wird die Grammatik mit Hilfe der herkömmlichen
grammatikalischen Kategorien beschrieben (zB Präpositionen,
Infinitivkonstruktionen, Present Perfect),
- als funktionales System dient sie zum Ausdruck von Denkkategorien
(zB Raum/Zeit; Ursache/Wirkung) und Redeabsichten (zB Ablehnung,
Übereinstimmung, Wunsch, Überraschung, Warnung).
Die Betonung soll jedenfalls stets auf dem dienenden Charakter der
Grammatik liegen, auf dem Bewußtmachen der grammatikalischen Form als
Bedeutungsträger.
Bei der Unterrichtsarbeit soll der funktional orientierte Charakter
der Grammatik im Vordergrund stehen. Wo immer möglich, ist daher von
Situationen und Kontexten auszugehen, die die Verwendung bestimmter
Strukturen und grammatikalischer Formen erfordern.
Die verschiedenen Möglichkeiten des Spracherwerbs (imitativ,
situativ, kognitiv-reflektierend) sind zu berücksichtigen. Dabei ist
zu beachten, daß imitatives Lernen mit zunehmendem Alter der Schüler
immer stärker durch Bewußtmachen ergänzt und allmählich abgelöst
werden soll.
Auszugehen ist zB von der Redeabsicht (,,How to express purpose''),
die durch verschiedene Strukturen, wie ,,to + Infinitive, so as to,
in order to, so that'' geübt werden kann.
Zur Festigung der Kenntnisse und Fertigkeiten soll auf Situationen,
die aus Gespräch und Lektüre bekannt sind, zurückgegriffen
(Wiederholung) und bekanntes Material in neue Zusammenhänge gebracht
werden (Transfer). Grammatikalische Erscheinungen, besonders solche,
die erfahrungsgemäß Schwierigkeiten bereiten, sind immer wieder zu
üben. Eine einmalige, wenn auch noch so ausführliche Behandlung ist
nicht ausreichend.
Der Entwicklung der Sprache ist Rechnung zu tragen (will - shall;
who - whom). Das dem gegenwärtigen Sprachgebrauch nach Zulässige muß
jedenfalls toleriert werden (zB less - fewer). Auf verschiedene
Sprachebenen ist ebenso hinzuweisen wie auf die Problematik
nachlässigen Sprachgebrauchs, der Mischung von Standardsprachen und
bloßer Modeerscheinungen.
3. Literatur:
Die Beschäftigung mit englischsprachiger Literatur anhand
ausgewählter Texte im Unterricht und als Hauslektüre soll
- die Freude am Lesen und das Interesse an Literatur wecken und
fördern,
- neben der Sachprosa als Quelle der Information dienen,
- Ausgangspunkt für die Behandlung der jeweiligen thematischen
Bereiche sowie für Gespräche und Diskussionen sein, aber auch die
Verbindung zu landeskundlichen und allgemein menschlichen
Problemstellungen herstellen,
- die Schüler mit wichtigen Beiträgen der englischsprachigen
Literatur zur Weltliteratur bekanntmachen und
- ihre Einsichten in den fremden Kulturkreis in seinen geistigen,
politischen und sozialen Zusammenhängen fördern.
Über die im Abschnitt ,,Lesen'' angeführten Auswahlkriterien hinaus
(Schwierigkeitsgrad, Altersadäquatheit, sprachliche und sachliche
Ergiebigkeit) ist bei der Auswahl literarischer Texte darauf zu
achten,
- daß den Interessen der Schüler in besonderem Maße Rechnung getragen
werden soll,
- daß Textproben aus verschiedenen Epochen und verschiedenen
englischsprachigen Ländern sowie verschiedene Autoren und
Textsorten behandelt werden sollen, wobei das Schwergewicht auf
zeitgenössischen Werken liegt,
- daß unbedingt exemplarisch vorzugehen und eine
historisch-systematische Darstellung zu vermeiden ist
- daß die Texte - vor allem aber ihre Behandlung im Unterricht - bei
aller weltanschaulichen Offenheit zu einer positiven
Lebensauffassung und wertgerichteten Lebensbewältigung beitragen.
Hinsichtlich der Auswertung gilt, daß nicht jeder Text nach
sämtlichen möglichen Gesichtspunkten zu behandeln ist. Den Schülern
soll bezüglich der Interpretation ein Freiraum gewahrt bleiben.
Es ist zu beachten, daß eine zu lange andauernde Beschäftigung mit
einzelnen Werken im Unterricht den Zielsetzungen entgegenwirkt. Für
die intensive Behandlung im Unterricht kommen vor allem kürzere Texte
(short stories; Ausschnitte aus einem Roman oder einem Drama) in
Betracht.
Die Lektüre von Gedichten und anderen literarischen Kurzformen
eignet sich besonders zum Erfassen der stilistischen und ästhetischen
Qualität der Sprache. Besonders durch die Behandlung motivgleicher
Texte kann auf die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten und auf den
Gefühlswert der Wörter neben ihrem Verständigungswert aufmerksam
gemacht werden.
Weiters ist zu beachten, daß die verschiedenen Unterrichtsinhalte
nicht restlos zum Gegenstand von Leistungsfeststellung und
Leistungsbeurteilung gemacht werden müssen. Gerade bei der
Beschäftigung mit Literatur kann der gelegentliche ausdrückliche
Verzicht auf Leistungsüberprüfung den Erlebniswert erhöhen und die
Freude am Lesen steigern.
Hinsichtlich des Aufbaus einer privaten Leseliste sind die Schüler
unter sinngemäßer Anwendung der obigen Zielsetzungen und Leitlinien
zu beraten. Aus der Natur der Sache ergibt sich, daß individuelle
Schwerpunktsetzung möglich sein muß.
Bei der Empfehlung von literarischen Werken als Hauslektüre ist der
sprachliche Schwierigkeitsgrad besonders zu beachten. Eine
diesbezügliche Überforderung kann die Freude an der Privatlektüre im
Keim ersticken.
Der Lehrer soll alle Möglichkeiten wahrnehmen, das Lesen als
Freizeitbeschäftigung zu fördern.
Die Behandlung literarischer Texte bietet vielfache Gelegenheit
zu Querverbindungen (zB Deutsch, andere lebende Fremdsprachen,
Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde,
Musikerziehung, Bildnerische Erziehung).
Der Einsatz von elektronischen Medien, Filmen, aber auch die
gelegentliche Darstellung dramatischer Szenen durch die Schüler
intensivieren das Erlebnis und fördern das Verstehen.
4. Landes- und Kulturkunde:
Ziel des Landes- und Kulturkundeunterrichtes ist es, die Schüler
mit einigen Wesenszügen der englischsprachigen Welt vertraut zu
machen. Dabei soll der Kulturbegriff nicht zu eng gefaßt werden.
Auf der pragmatischen Ebene sollen die Schüler in die Lage versetzt
werden,
- sich durch Einblicke in die Lebens- und Denkweise im Alltag des
fremden Landes zurechtzufinden sowie
- über das eigene Land und seine Gegebenheiten Auskunft geben zu
können.
Im weiteren geht es um die Vermittlung eines bestimmten Wissens von
den kulturellen Gegebenheiten sowie um das Gewinnen von Einsicht in
deren Ursachen und Triebkräfte. Das Verständnis für Weltsicht und
Verhaltensweisen anderer Völker soll nicht zuletzt dem Überdenken und
tieferen Erfassen der eigenen Kultur, aber auch dem Auffinden
menschlicher Gemeinsamkeiten dienen und somit zu
Persönlichkeitsbereicherung und Weltoffenheit beitragen.
Die Spannweite des Kulturbegriffes, wie er hier verwendet wird,
reicht von Grundsituationen des täglichen Lebens (zB Gruß- und
Höflichkeitsformen, Mahlzeiten, Freizeit) über die sogenannte
Volkskultur (zB folklore; pop-music) bis zu Bereichen wie
Rechtswesen, politisches Leben, Literatur usw., wie sie für die
Länder der Zielsprache charakteristisch sind. Der Mensch als
einzelner und in der Gemeinschaft soll dabei als Schöpfer und Träger
der Kultur nicht vernachlässigt werden (Lebensbilder aus dem Alltag
sowie aus dem Wirken bedeutender Persönlichkeiten).
Da die kulturellen Phänomene mit Blickrichtung auf die Gegenwart zu
sehen sind, soll die synchrone Betrachtungsweise im Vordergrund
stehen (zB demokratische Einrichtungen in Großbritannien, den USA und
in Österreich). Da aber eine Nation etwas Gewordenes ist, soll die
historische Entwicklung mit berücksichtigt werden (diachrone
Betrachtungsweise - zB Aufzeigen der sich ständig verbreiternden
demokratischen Basis).
Anzustreben sind, auch im Sinne des Unterrichtsprinzips Politische
Bildung,
- ein vielfältiges, differenziertes Kulturbild, das
Klischeevorstellungen aufzeigt bzw. abbaut (Selbsteinschätzungen
bzw. Fremdeinschätzungen),
- eine Geschichtsbetrachtung, die der Vielschichtigkeit historischer
Entwicklungen gerecht wird und einseitige Erklärungen vermeidet.
(Im amerikanischen Bürgerkrieg zB ging es nicht nur um die
Befreiung der Negersklaven, aber auch nicht allein um die
industrielle Vorherrschaft des Nordens.)
Die Vermittlung von Tatsachen soll sich auf die wesentlichen
Beiträge der Völker der englischsprachigen Welt, insbesondere
Großbritanniens und der USA, zur Gesamtkultur beschränken.
Exemplarisches Vorgehen ist unerläßlich, und zwar
- aus Gründen der größeren Einprägsamkeit und
- unter Berücksichtigung des Vorrangs, den der Spracherwerb im
Unterricht hat.
Bei der Beschäftigung mit landes- und kulturkundlichen Phänomenen
sind drei Aspekte zu berücksichtigen und womöglich zu verbinden:
- Information (zB durch Texte, graphische Darstellungen,
Bildmaterial, Landkarten, Statistiken, Filme),
- sprachliche Verarbeitung (zB durch Verbinden von Stichworten;
Umsetzen von graphischen Darstellungen, Bildmaterial, Landkarten,
Statistiken in Sprache),
- der affektive Bereich, in welchem es um Miterleben und Einsichten
geht.
Hier ergeben sich durch Heranziehen literarischer Schilderungen und
Erlebnisberichte (auch in selbständiger Lektüre) vielfältige
Möglichkeiten.
Auf Grund der Zielsetzungen des Englischunterrichts soll Landes-
und Kulturkunde nicht vom anderen Unterrichtsgeschehen getrennt
behandelt werden. So können einerseits aktuelle Ereignisse oder die
Lektüre als Ausgangspunkt dienen; andererseits können landeskundliche
Informationen sprachlich verarbeitet werden (zB restatement,
Zusammenfassung, Stellungnahme).
Das bedeutet auch, daß Landes- und Kulturkunde in englischer
Sprache behandelt werden muß und jede Gelegenheit zu sprachlicher
Vervollkommnung genützt werden soll.
Querverbindungen:
zu Religion:
zB die Kirchen in anglo-amerikanischen Ländern, Staatskirche,
Puritanismus
zu Deutsch:
Kontrastives Verfahren beim Spracherwerb, Einsicht in Sprache als
Kommunikationsmittel, Beiträge der englischsprachigen Literatur zur
Weltliteratur; Interpretation und Kritik; Aufsatzlehre, Journalismus
zu anderen lebenden Fremdsprachen:
Bedeutungserschließung aus anderen dem Schüler bekannten Sprachen
zu Latein:
Präfixe, Suffixe. Einfluß des Lateinischen auf den englischen
Wortschatz, Roman Britain
zu Geschichte und Sozialkunde:
Historische Entwicklungslinien; Demokratiebegriff,
Parlamentarismus, Kolonialismus - Problem der Entwicklungsländer
zu Geographie und Wirtschaftskunde:
Landeskunde, Wirtschaftsthemen, Sozialökonomie, Arbeitswelt
zu den naturwissenschaftlichen Fächern:
Beitrag der angelsächsischen Welt zur Entwicklung der
Naturwissenschaften (Newton, Darwin, Fleming, Edison usw.)
zu Psychologie und Philosophie:
Beitrag der angelsächsischen Welt (Empirismus, Pragmatismus,
Behaviourismus; Staatsphilosophie)
zu Musikerziehung:
Beiträge der angelsächsischen Welt wie etwa: Madrigale, Oratorien,
Musicals, folk-music, spiritual, country music usw.
zu Bildnerischer Erziehung:
Heranziehen von Bildmaterial zur Veranschaulichung der Leistungen
und Beiträge der bildenden Kunst (Wohnformen/Stadtplanung), Bilder,
Skulpturen als Grundlage für Gespräche und schriftliche Arbeiten
zu Leibesübungen:
typische anglo-amerikanische Sportarten. Modeerscheinungen im Sport
(jogging, aerobic usw.).
----------
Am Oberstufenrealgymnasium:
In der 5. Klasse soll durch eine den Kenntnissen der Schüler
angepaßte Wiederholung des wesentlichen Lehrstoffs der Unterstufe
gesichert werden, daß von einem einigermaßen gleichen Kenntnisniveau
zur Bewältigung des Lehrstoffs ausgegangen werden kann.
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Dies ist ein Service der

Österreichischen Professoren Union